NAS MODE BY BEA PETRI

Fredy setzt sich ein für eine nachhaltigere Umwelt mit all ihren Facetten, rund um Mensch, Tier und Natur. Aus einer alten Bekanntschaft mit Bea Petri ist er auf ihr Projekt «nas mode» im Nachbarland der Elfenbeinküste, in Burkina Faso gestossen.

Bea Petri ist eine erfolgreiche Unternehmerin und Gründerin der Kosmetikkette «Schminkbar», die heute von ihren beiden Töchtern geführt wird. Vor rund 10 Jahren verbrachte Bea Petri im Auftrag der renommierten Schweizer Entwicklungsorganisation Swisscontact vier Wochen an der bestehenden Schneiderinnenschule “nas mode” in Ouagadougou, der Hauptstadt von Burkina Faso. Swisscontact wird von der Schweizer Wirtschaft getragen wird und widmet sich seit über fünfzig Jahren ausschliesslich dem vermitteln von professionellen Berufskenntnissen in Entwicklungsländern. Berufsvermittler von Swisscontact arbeiten grundsätzlich ehrenamtlich und werden lediglich für die Reise und die Spesen entschädigt. Ziel war auch in diesem Fall ein intensiver beruflicher Knowhow-Transfer in den Bereichen Kosmetik und Maskenbild für Theater, Film- und TV-Produktionen. Burkina Faso gilt als Zentrum des afrikanischen Filmschaffens und Ouagadougou beherbergt alle zwei Jahre das grösste afrikanische Filmfestival Fespaco.

Fredy sah einen enormen Benefit für das Entwicklungsland durch die Arbeit, die Bea Petri leistete. Daher war er gewillt, sie mit einer grosszügigen Spende zu unterstützen. Nach seinem Engagement reiste er mit seiner Frau in einer Gruppe (siehe Abbildung) nach Burkina Faso, um dieses Schönheitszentrum nas mode zu besichtigen. Es war für ihn eine sehr eindrückliche Reise und er nahm viel davon zurück in die Schweiz. Es war sehr erfreulich mitzuerleben, wie viel Engagement die Auszubildenden in ihre Ausbildung als angehende Schneiderinnen, Coiffeusen oder Kosmetikerinnen steckten. Sie lernten schnell und zeigten ihr Können gerne den Besuchern. Während dem Aufenthalt in Burkina Faso erlebte Fredy auch den Alltag der Burkinabe. Er berichtete darüber, dass die Einwohner häufig den verkohlten Reis, der als Rest zurückblieb, sonnentrockneten, um ihn später als Mahlzeit wieder zu verwenden. Auch sah er die vielen ArbeiterInnen, die den ganzen Tag an der prallen Sonne Steine schlugen und diese schweren Blöcke lange Strecken mit sich herumtrugen. Teilweise trugen die Arbeiterinnen ihre Kinder auf dem Rücken. Bewunderungswürdig war, dass die Burkinabe trotz allem eine glückliche Ausstrahlung hatten und bei jedem Kontakt ein Lächeln aufsetzten.